Zwischen Hype und Skepsis liegt ein Raum. Gestern waren wir dort.
Beim MeetUp der Münchner Regionalgruppe wurde einen Abend lang genau das getan, was im KI-Alltag oft zu kurz kommt – innehalten, hinterfragen und miteinander diskutieren.
Es gab kein Prompt-Training und keine Use-Case-Sammlung. Stattdessen hat Marie Queneuille 🌏🌱 von CHANGESthatMATTER durch den Workshop „KI Battle“ geführt, einen spielerischen und zugleich tiefgehenden Ansatz, um sich mit den strategischen Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen.
Gemeinsam wurde die Geschichte der KI in 23 Karten rekonstruiert. Gar nicht so einfach: von den Ursprüngen bis zur Integration in unseren Alltag. Erste Anfänge zwischen 1950 und 1990, zwei KI Winter und ab 2020 die rasante Entwicklung von Modellen, die Demokratisierung von Wissen und Anwendungen – und interessanterweise sehr spät gesetzliche Rahmenbedingungen durch den EU AI Act.
Die Teilnehmenden sprachen über Umweltauswirkungen und gesellschaftliche Implikationen, über Bias und Kreativität, und über die Frage, was Zuverlässigkeit bei generativer KI eigentlich bedeutet. Es waren Themen, die im Tagesgeschäft oft untergehen.
Am Ende hatten die Teilnehmenden keine fertigen Antworten, aber ein geschärftes Bewusstsein. Und die Erkenntnis, dass man solche Räume zwischen Hype und Skepsis viel öfter braucht.
Danke geht für Text & Fotos an Stefanie Buchacher und als Location Host an Christoph Teusch

