Datum/Zeit: 20. Mai 2021, 12:00 - 13:00


Die menschliche Gesundheit zu erhalten, ist eines der wichtigsten Ziele für die meisten Menschen. Doch was ist mit der Gesundheit unseres Planeten? Ist sie nicht die Basis dafür, wie es um das Wohlbefinden der Menschen steht? Viele Menschen bringen den Themenbereich Nachhaltigkeit nicht direkt in Zusammenhang mit menschlicher Gesundheit. Häufig bestehen Assoziationen mit der Energiewende, der Reduzierung von Müll oder alternativen Antriebsmethoden.

Warum engagiert sich also ausgerechnet eine gesetzliche Krankenkasse so stark für Nachhaltigkeit? Bereits heute sind gesundheitsrelevante Auswirkungen des Klimawandels zu beobachten, wie erhöhte UV-Strahlen-Exposition, Zunahme von Stürmen, Starkregen oder Hitzewellen. Letztgenanntes Klimaphänomen führte bereits zu einer hohen Anzahl von Hitzetoten. Aber auch psychische Folgen des Klimawandels treten vermehrt auf. Und genau darin liegt die Antwort dieser Frage: Die Aufgabe einer gesetzlichen Krankenkasse ist es, Gesundheit zu fördern und Risiken zu eliminieren. Leider sieht die Gesetzgebung Klimaveränderungen noch nicht als gesundheitliches Risiko an. Entsprechend ist Nachhaltigkeit keine Kernaufgabe von Krankenkassen.

Wir möchten deshalb einen Einblick liefern, welches enorme Potential im Gesundheitswesen liegt, eine nachhaltige Transformation voranzutreiben, welche Hindernisse es innerhalb der Gesetzgebungen gibt und was der Zusammenhang von Klimaveränderungen und Gesundheit für jeden Einzelnen bedeuten kann!

Moderiert wird die Runde von Peer School Scholar Sandra Broschat (Mast-Jägermeister), inhaltliche Beträge kommen von den Scholars Dorothee Christiani (BKK VBU) und Markus Mosig (BKK ProVita).

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